Willkommen

Die Stiftung sieht sich im Gegensatz zu politischen Institutionen, als eine Initiative der Zivilgesellschaft.

 

Sie will dazu beitragen, dass Menschen, ob im Westen / Osten oder Süden / Norden, über kulturelle, politische und gesellschaftliche Grenzen hinweg, sich näher kommen und sich aktiv für das Gemeinsame und Einende einsetzen.

Sie haben es leider nicht zum Lichtmess Kino am 6.7.2017 geschafft?

Unter Rückblicke finden Sie ein par Impressionen. Die nächste Veranstaltung wird hier wieder angezeigt werden.

 

 

Einladung zur 3. Jour Fix der Korea Stiftung in Hamburg mit anschließender Diskussion mit der Regisseurin Sung-Hyung Cho über ihren Film:

 

Sung-Hyung Cho hat, vermutlich als erste gebürtige Südkoreanerin, einen Dokumentarfilm über Nordkorea gedreht. Keinen über Raketentests oder Militärparaden, sondern einen über ganz normale Leute. Der Film porträtiert die Menschen hinter den hartnäckigen Klischees und Stereotypen eines unverstandenen Landes und gibt Einblicke hinter die protzige Propagandafassade einer uns verschlossenen Lebenswelt.

 

So zeigt „Meine Brüder und Schwestern im Norden“ das Land lieber von seiner schönen Seite – und unterläuft die Propaganda, nicht indem sie nach der unterdrückten Wahrheit sucht, nach Gewalt, Armut, Hunger, sondern indem sie die arrangierten Begegnungen sorgsam ins Bild setzt, geduldig ihre Oberfläche betrachtet, bis diese ihre eigene Wahrheit preisgibt. „Ich empfinde Respekt und Sympathie für die Menschen, die versuchen, ihr Glück zu finden und den harten Alltag zu meistern“, sagt die Regisseurin. Sie bemüht sich, „im möglichen Rahmen mehr zu erfahren“ und sie will andere Bilder eines Landes zeigen, das wir uns meistens in Schwarzweiß vorstellen. „Filme aus Nordkorea sehen immer gleich aus, das Material und die Protagonisten, die Orte sind immer dieselben“, sagt Cho.

 

Die gebürtige Südkoreanerin Sung-Hyung Cho lebt in Frankfurt am Main, sie hat in Deutschland studiert und sich mit etwas anderen Heimatfilmen einen Namen gemacht. Mit „Full Metal Village“ über die Bauern im Heavy-Metal-Festivaldorf Wacken zum Beispiel oder mit „Endstation der Sehnsüchte“ über ein deutsches Rentnerdorf auf der südkoreanischen Insel Namhae. Auch eine Doku über die deutschen WM-Fußballerinnen hat sie realisiert. Um in Nordkorea drehen zu können, nahm sie die deutsche Staatsbürgerschaft an und gab die koreanische auf. Nur so erhielt sie eine Einreiseerlaubnis.

 

Wir freuen uns auf ihr zahlreiches Erscheinen und auf eine anregende Diskussion!

 

Ihre Korea Stiftung

 

Ort: Lichtmess-Kino Kontakt: Tel +49(0)89-24240651

Gaußstraße 25, 22765 Hamburg Email:

yc@koreastiftung.org

 

Zeit: Donnerstag den 6.7.2017, 19:00

 

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